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Konfliktlösung im Unternehmen: Von der Untiefe zum gemeinsamen Kurs


Konflikte sind in Unternehmen oft wie Untiefen im Meer: Man weiß, dass sie da sind, sieht aber erst spät, wie groß sie wirklich sind und wie sehr sie den Kurs beeinflussen. Über die Jahre habe ich erlebt, dass im Mittelstand gerade die „kleinen“ Konflikte das Miteinander schwierig machen, weil niemand sie so richtig anspricht – sei es aus Rücksicht, Tradition oder dem Wunsch, nicht anzuecken.


Dabei ist klar: Konflikte, die nicht sichtbar werden dürfen, kosten Motivation, Energie und Innovationskraft. Sie verhindern Entwicklung und verstecken die Potenziale, die eigentlich unter der Oberfläche schlummern. Das gilt besonders dort, wo Teams, Führung und Kollegen im Alltag eng und auf Augenhöhe zusammenarbeiten – denn die Beziehungsebene ist hier entscheidend.


Konfliktlösung beginnt nicht mit Methoden, sondern mit Mut. Mit der Bereitschaft, den ersten Schritt zu wagen und zuzuhören, bevor bewertet wird. Es geht weniger um Schuld oder schnelle Lösungen, sondern um Klärung – Was bewegt die Beteiligten wirklich? Was ist (noch) nicht gesagt? Wie können unterschiedliche Sichtweisen als Ressource genutzt werden, anstatt als Gefahr?


In meinen Projekten zeigt sich: Es sind gerade die offenen, moderierten Dialoge, die helfen. Räume, in denen auch Kritik und Enttäuschung Platz finden. Oft braucht es bei festgefahrenen Auseinandersetzungen erst einmal Zeit, Vertrauen und eine neutrale Moderation. Aber wenn die Untiefen benannt sind, kann aus dem Konflikt der gemeinsame Kurs werden – mit mehr Verständnis füreinander, mit Klarheit über Ziele und Rollen und mit einem neuen Blick auf Zusammenarbeit.


Wer mag berichten: Wo sind in Mittelstandsunternehmen Konflikte wirklich als Chance genutzt worden – und was hat dabei geholfen? Ich freue mich auf gemeinsame Erfahrungen und neue Impulse!

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